Samstag, 9. Januar 2016

Start ins neue Jahr


 
 

“Wherever I lay my hat is my home”, singt Marvin Gaye.
“Wherever I lay my head is my home”, sagt Aron.
 
 
 
Wir melden uns zurück aus einem Urlaub mit viel Bewegung, frischer Schwarzwaldluft, netten Menschen in Hundebegleitung und wunderbarem Essen & Trinken.
 
Wie man sieht, haben wir uns schon wieder gut eingelebt und freuen uns nun auf den ganz normalen Alltag zu Hause. Hier in Magdeburg liegt derzeit eine dicke Schneedecke, die Aron sehr animiert zum Schnuppern, Suchen, Hüpfen, Herumjagen. 
 
Aber solche Schneespaziergänge machen auch seeehr müde.
 
 
 
 
 


Donnerstag, 24. Dezember 2015

Weihnachtsgrüße





Allen Hunden, Hundefreunden,
allen treuen Lesern und Blogbesuchern
wünschen wir entspannte Weihnachtstage
und einen guten Start ins neue Jahr.
Genießt die freie Zeit, auch bei ausführlichen Spaziergängen.
Wir freuen uns auf ein Wiedersehen 2016, 
 lasst Euch beflügeln!









Sonntag, 20. Dezember 2015

Gesunde Festtage





Obwohl wir natürlich alle wissen, dass es an den Feiertagen vor allem ums Essen geht  - nur mit einem gewissen Kalorien-Pegel ist so viel Verwandtschaft auf so engem Raum auch bekömmlich -, sind die meisten unserer Lieblingsspeisen ungesund oder sogar gefährlich für unsere Vierbeiner. Und wir alle können uns doch sicher Besseres vorstellen, als die Heilige Nacht in der Tierklinik zu verbringen oder im Bademantel im Vorgarten, weil Magen + Darm unseres Hundes verrückt spielen  ...
 
Ein paar einfache Regeln können helfen:
  • Die Reste des Festbratens gehören nicht in den Futternapf! Das Fleisch ist viel zu fett und zu stark gewürzt. Außerdem können gegarte Gänse- und Entenknochen splittern und zu inneren Verletzungen führen.  Auch die Gräten vom Festtagskarpfen sind für empfindliche Hunde- und Katzenmägen nicht geeignet.
  • Knochenreste am besten gleich draußen in der Mülltonne entsorgen – der leckere Duft könnte manchen Hund dazu verleiten, den Mülleimer in der Küche zu plündern.
  • Bitterschokolade ist für Hunde verboten: Je dunkler (also je  höher der Kakaoanteil in der Schokolade), desto größer auch der Theobromingehalt. Dieser mit Koffein verwandte Stoff kann von Hunden  nur schwer abgebaut werden und wirkt auf sie ähnlich wie eine Überdosis Nikotin oder Koffein auf den Menschen.
  • Für Hunde und Katzen sind Rosinen giftig. Größere Mengen können zu Nierenschäden führen. Stollen und anderes Weihnachtsgebäck, das die getrockneten Trauben enthält, stets außer Reichweite von gierigen Hunde- und Katzenmäulern aufbewahren!
  • Nicht gewusst + Neues dazu gelernt: Ein Raclette-Essen ist gemütlich, für Wellensittiche + Kanarienvögel, die sich im gleichen Raum befinden, allerdings gefährlich: Die beim Erhitzen der Teflonpfännchen freigesetzten Dämpfe nehmen wir nicht wahr. Sie sind für Vögel (im Gegensatz zu Säugetieren) jedoch giftig.
 
 
Gefahrgut Weihnachts-Dekoration
  • Glitzernde, bewegliche Weihnachtsdekoration üben besonders auf  junge Hunde und Katzen unwiderstehliche Anziehungskraft aus. Weihnachtskugeln verleiten zum Spielen, zerbrechen aber leicht und können so Pfoten zerschneiden oder – noch viel schlimmer – gefressen werden und innere Verletzungen verursachen. Schokoladen-Anhänger sind sehr verführerisch, so sehr, dass sie von Hunden gerne vom Baum gerupft und samt Stanniolpapier und Befestigungsdraht gefressen werden – sofern sie dabei nicht den ganzen Baum umkippen. Darum (besonders junge) Hunde und Katzen nie unbeaufsichtigt mit dem Weihnachtsbaum lassen. Das gilt insbesondere, wenn der Baum mit echten Kerzen geschmückt wird.
  • Vorsicht mit Lametta und Engelshaar: Es lädt Katzen und junge Hunde zum Spielen ein und kann beim Verschlucken zum Darmverschluss führen, darum sollten Sie lieber darauf verzichten.
 
 
Giftige Blütenpracht
  • Der hübsche rote Weihnachtsstern produziert einen klebrig-weißen Giftstoff namens Euphorbin. Bei Hautkontakt kommt es zu Reizungen, beim Verschlucken durch Hunde oder Katzen zur Vergiftung mit Symptomen wie Krämpfen, Durchfall, Lähmungen und Herzrhythmusstörungen.
  • Die Stechpalme (Ilex) enthält in Blättern und roten Beeren starke Giftstoffe.
  • Die Christrose ist wie alle Vertreter der Gattung Nieswurz in allen Pflanzenteilen stark giftig.
  • Auch der dekorative Mistelzweig ist durch den Gehalt an Viscotoxin in Blättern und Stängeln für Pferde, Hunde, Katzen und Heimtiere giftig – solange der Zweig unerreichbar an der Zimmerdecke oder hoch oben am Türrahmen hängt, ist er jedoch schön + ungefährlich.
 
 
Der große Schrecken: Silvester
 
Obwohl offiziell und gesetzlich  das Zünden von Knallern und Raketen erst am Silvestertag erlaubt ist, wird von Jugendlichen schon lange vorher „geübt“. In diesem Jahr sind die Böller besonders laut + verschrecken selbst schussfeste Jagdhunde.
 
Viele Hunde und Katzen stehen deshalb schon Tage vor Silvester unter Dauerstress, versuchen zu fliehen oder wollen keinen Fuß vor die Tür setzen. Hunde darum mit Beginn der Knallerei nicht mehr von der Leine lassen, denn eine plötzlich gezündete Rakete kann auch ein souveränes Tier in Panik versetzen, so dass es im schlimmsten Fall vor ein Auto rennt oder für Tage verschwindet.
  • Sind Hund oder Katze zum Jahreswechsel allein zu Haus, sollten die Tiere unbedingt im ruhigsten Raum der Wohnung untergebracht werden – z. B. in einem fensterlosen Badezimmer.  Geschlossene Fenster und zugezogene Vorhänge, brennende Lampen und gewohnte Klänge wie Radiomusik oder der laufende Fernseher erleich­tern das Alleinsein. Besonders schreckhafte Hunde sollten in der Silvesternacht möglichst nicht allein in der Wohnung zurückbleiben.
  • Bieten Sie Ihrem Tier Rückzugsmöglichkeiten: Das kann ein offener Schrank oder eine ruhige Kammer sein, manche Hunde oder Katzen verkriechen sich gern unter dem Bett. Machen Sie kein Drama daraus! Trösten Sie Ihr Tier nicht zu sehr mit zu vielen Worten, damit es nicht das Gefühl hat, nun habe tatsächlich die letzte Stunde geschlagen. Reden Sie in fröh­lichem, entspannten Ton mit ihm, damit sich Ihre Gelassenheit auf Ihren Hund oder die Katze überträgt.
 
 
 
 
 
 

Telekoma


 
 
 
 
 
Liebe Blogfreunde, nahezu 10 Wochen, von Anfang Oktober bis vor wenigen Tagen, hat uns die Telekom von allen Kommunikationskanälen abgeschnitten. Mit großen Versprechungen - viel schneller, besser, zuverlässiger -  wurde ein neuer Router eingebaut; danach brach alles zusammen und wir haben den katastrophalen Kundendienst der Telekom(a) näher kennengelernt.
 
Nur kurzfristig konnten wir via Tablet oder Smartphone noch mal ins Internet eindringen und uns hier zu Wort melden. Fotos speichern, runterladen, all das ging nicht mehr. Selbst Arons 4. Geburtstag wurde daher kommunikationstechnisch sabotiert. Wir danken trotzdem herzlich für die vielen netten Grüße von Euch.
 
Nach unzähligen Beschwerden, Wutanfällen, Verzweiflungsrufen, 90 dokumentierten Stunden auf Kontaktsuche mit Störungsstelle oder Technikern, nach Neuanschaffungen von Kabeln, Telefon und weiterem Equipment wurde nun endlich der Fehler gefunden!
 
Wir sind wieder da! Verschwinden aber gleich wieder in entspannte Weihnachtstage ohne Internet und Computer. Wir freuen uns auf Ruhe und ganz viel Zeit bei Sp-Sp-Sp mit Aron (Spaß, Spiel, Spaziergänge).
 
 
 
Foto: Javier Brosch-Fotolia.com
 
 
 
 

Montag, 14. Dezember 2015

Happy Birthday, Aron!


Alles Liebe und Gute für Aron

zu seinem 4. Geburtstag,

Gesundheit und Freude,

wünscht das ganze Mädels-Rudel aus Laboe

und vor allem natürlich seine Mama Lizzy !!!



Fiete, Taylor, Aron, Lennox (Jan./Feb. 2012)

Marita Szillus

Montag, 16. November 2015

Kritische Verbraucher - Grüne Hunde 2





Aron ist alles andere als ein mäkeliger Kostverächter. Übertrieben kritisch ist er beim Fressen nicht. Die Ökobilanz ist im ziemlich wurscht, solange ein paar Spuren Fett im Futter zu schnuppern und zu schmecken sind. Ab + zu eine Portion Jungbullen-Gulasch oder ein Mark-Knochen - das ist für ihn ein Hochgenuss und so etwas wie die Vorstufe des Hundeparadieses. Dann darf es auch ein bisschen mehr sein.


Cartoon: Schröders Hundeleben


Freitag, 6. November 2015

Rassebeschreibung






Rassebeschreibung Labrador - einmal anders

Der Labrador liegt immer und überall maximal im Weg – er nimmt dabei deutlich mehr Raum ein als ihm größenmäßig zusteht.

Er kann bei Bedarf enorme Mengen Haar verlieren (auch direkt nach dem Bürsten).

Der Labrador beachtet Fremde draußen nicht - außer man verlässt sich darauf, dass er Fremde nicht beachtet.

Er hat eine immense Begabung dafür, den Augenblick zu finden, in dem er seine Menschen maximal blamieren kann.

Die Pfoten sind rundlich, kräftig und kompakt und können deutliche Abdrücke auf heller Kleidung und frisch geputztem Boden hinterlassen.

Labradore schätzen Ansprache und unsere volle Aufmerksamkeit. Darum stupsen sie einen besonders gern mit der Nase an den Arm, wenn man eine volle Kaffeetasse in der Hand hat.

Den Labrador gibt es in drei Farbschlägen: Schwarz, braun und gelb. Wenn sie richtig dreckig sind, kann man die Farbschläge allerdings kaum unterscheiden.

Alle Labradore bekommen nie genug Futter.

Labradore beherrschen die Kunst, mit nur einem Liter Wasser im Napf die gesamte Napfumgebung zentimeterhoch unter Wasser zu setzen.

Ein auf einem Tausende von Hektar großen Feld herumtobender Labrador wird mit größter Akkuratesse in den Knien seines Besitzers bremsen und versuchen, ihn so auf dem Boden der Tatsachen zu halten.

Labradore wissen aufgrund ihrer überragenden Intelligenz praktisch alles besser als ihre Menschen und können daher selbst am besten entscheiden, wann sie uns gehorchen wollen.

Labradorwelpen finden immer einen Weg unter die Füße ihrer Menschen.

Labradore haben einen ausgeprägten Sinn für Humor. Leider.

Der Glaube, dass Labradore mit zunehmendem Alter vernünftiger werden, ist falsch.

Labradore spielen leidenschaftlich gern. Sie können auch vorsichtig spielen. Sie ziehen es aber vor, das nicht zu tun.

Der Labrador folgt seinem Alphatier bedingungslos überallhin - es sei denn, irgend jemand anderes isst gerade Kuchen oder sonst etwas Leckeres und geht in die andere Richtung.

Der Labrador verfügt über "will to please", leidet aber unter temporärer Taubheit, wenn es um die Ausführung von in seinen Ohren sinnlosen Befehlen geht.

Ansonsten hört der Labrador über größte Distanzen, über mehrere Zimmer und Stockwerke hinweg, wenn z. B. die Tür zur Vorratskammer geöffnet wird, wo seine Leckerlis lagern, oder wenn die Keksdose geöffnet wird.

Der Labrador verfügt über eine perfekt arbeitende innere Uhr - an Tagen, an denen seine Menschen ausschlafen können, wird ab halb sechs permanent der Schlafplatz gewechselt, laut geseufzt, Pfoten geleckt und mit der Rute der Teppich geklopft. An Tagen, an denen sein Chef mal früher raus muss, wird so lange auf dem Schlafplatz gepennt, bis sein Mensch fertig angezogen an der Tür steht.
 
Ein klatschnasser Labrador zieht es grundsätzlich vor, sich an den Beinen seines Menschen zu trocknen.

Labradore haben eine ganz andere Vorstellung von "wohlriechend" als ihre Menschen.

Labradore können durch hohes juchzendes Jaulen ihrer Begeisterung Ausdruck verleihen: Es gibt unter ihnen recht viele Exemplare, die in ihrer Freude über menschliche und tierische Bekannte zu Sangeskünstlern werden! - Für Uneingeweihte klingt dieses Freudengeheule allerdings eher, als hätten Sie Ihrem Hund massive Schmerzen zugefügt. Vorsicht also vor dem Tierschutzverein!

Labradore haben ein praktisch selbstreinigendes Fell. Diese Tatsache ermächtigt sie im gleichen Zuge dazu, täglich und bei jeder Witterung in den dreckigsten Tümpeln, Pfützen, Bächen und Teichen zu baden. Die selbstreinigende Funktion erweitert sich jedoch nicht auf die unmittelbare Umgebung eines Labradors.



Abb.: sisters claireliz-Fotolia.com